Einstimmig wurde bei der letzten Kreishauptversammlung der ödp Heidelberg in der Kulturbrauerei Dr. Johannes Engesser aus Wieblingen zum Landtagskandidaten für den Wahlkreis Heidelberg nominiert. Dr. Engesser ist 46 Jahre alt und als praktischer Arzt mit der Fachrichtung Naturheilverfahren in eigener Praxis tätig. Der mehrfache Familienvater setzt sich seit beinahe 25 Jahren in der ÖDP für die Belange einer naturgemäßen Gesundheitspolitik und für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen ein.
Auf kommunaler Ebene setzte sich Dr. Engesser bisher auch leidenschaftlich für eine ökologische Verkehrswende ein, die den Verkehr, nicht wie bisher verwaltet, sondern dafür Sorge trägt, dass der motorisierte Verkehr reduziert wird. „Dafür werde ich mich auch auf Länderebene in Stuttgart einsetzen“, so der Kandidat wörtlich.
Die ÖDP wird nun in den kommenden Monaten die notwendigen Unterschriften sammeln, die zur Teilnahme notwendig sind und ab Januar 2011 mit ihrem Programm und ihren Ideen Wahlkampf machen.
Alexander Tils wurde am gleichen Abend für die ÖDP als Ersatzkandidat gewählt. Der 30-jährige Tils studiert in Heidelberg an der Pädagogischen Hochschule für das Lehramt.
Schon in seiner früheren Wohnorten war Tils Mitglied und aktiv für die ÖDP.
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Volksbegehren in Bayern erfolgreich -ÖDP-Heidelberg kritisiert Stuttgarter Landesregierung-
Der Erfolg der von der ÖDP initiierten Volksgesetzgebung zum Nichtraucherschutz in Bayern hat nach Ansicht des Heidelberger Kreisvorsitzenden Martin Weinmann Signalwirkung für ganz Deutschland: "Der umfassende Gesundheitsschutz in der gesamten Gastronomie wird viele Menschenleben retten, schwere Krankheiten vermeiden und die Kosten im Gesundheitswesen reduzieren. Während andere die Beiträge erhöhen wollen, haben die Bürgerinnen und Bürger in Bayern mit Unterstützung der ödp für wirksame Prävention gesorgt. Das wird ganz bestimmt Kreise ziehen und auch in Baden-Württemberg dem Nichtraucherschutz neuen Schub geben."
"Die im März 2009 vollzogene Aufweichung des hiesigen Nichtraucherschutzgesetzes strotzt vor Ignoranz und Lobbyismus. Der vergangene Sonntag macht deutlich, die Mehrheit der Bevölkerung toleriert nicht länger die gesundheitliche Schädigung Unbeteiligter, Angestellter, Kinder und werdender Mütter und das noch auf Kosten der Gesamtheit", sparte auch der Heidelberger ÖDP-Kandidat für die Landtagswahl Dr.Johannes Engesser nicht an Kritik. "Das was unsere Landesregierung bislang Gesundheitspolitik nennt, ist ein Offenbarungseid. Hoffen wir, dass sich das mit Hilfe unserer Nachbarn in Bayern nun ändert."
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